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Blinde Kuh Suchkurs Wie funktioniert die Blinde Kuh?

Wie funktioniert die Internet-Suchmaschine Blinde Kuh?

Im Internet gibt es viele spannende Seiten. Anbieter von den Seiten sind ganz unterschiedliche Menschen oder Organisationen. Das können Schulen oder Universitäten, Fernsehsender, Vereine, Zoos, Krankenhäuser, Feuerwehr, Polizei, Ministerien, bekannte Menschen, Kirchen, Krankenkassen, Privatpersonen oder oder oder sein. Es gibt auch Kinder, die eine eigene Internetseite haben.

Du merkst schon, es gibt sehr viele Internetseiten. Das Internet ist ziemlich groß, aber wie groß, weiß keiner genau. Es gibt nur Schätzungen. Ständig kommen neue Seiten und neue Inhalte dazu. Und das nicht nur in deutscher Sprache, sondern in allen möglichen Sprachen auf der ganzen Welt. Da ist es unmöglich, den Überblick zu behalten und alle Seiten zu kennen.

Und wie findet man nun das, was man sucht?

Zuerst einmal hilft es zu verstehen, wie das Internet aufgebaut ist. Das Internet ist dezentral (das bedeutet verteilt) aufgebaut, d. h. die Seiten liegen auf der ganzen Welt verteilt auf einzelnen Servern. Der Begriff "Server" kommt aus dem Englischen und bedeutet "Diener".
Ein Server ist ein Computer mit einer speziellen Software, auf dem die Seiten liegen. Jeder Server hat eine Adresse, damit du ihn ansprechen, bzw. aufrufen kannst. Die Adressen beginnen mit www., dann kommt der Name und am Ende die Top Level Domain. Das sind Adressbereiche, diese geben meist an, aus welchem Land eine Seite stammt. So haben viele deutschsprachige Seiten z. B. die Endung ".de" wie die Blinde Kuh. Über diese Adressen können dann andere Menschen auf die Server zugreifen und sich die Seiten anschauen.

Es gibt aber nicht nur gute Seiten im Netz. Manche sind total langweilig oder veraltet. Stell dir mal vor, du suchst Infos darüber, welche Fußballvereine gerade in der ersten Bundesliga spielen, und du findest dann eine Seite von 2007. Die ist garantiert nicht mehr aktuell und bringt dir gar nichts.
Manche Seiten kosten Geld, wenn man sie nutzen will. Und manche sind richtig fies und locken dich mit irgendwelchen Versprechen und schon hast du mit einem Klick ein teures Abo abgeschlossen und musst viel Geld zahlen. Solche Seiten willst du bestimmt nicht nutzen.

Wie findet man die guten Seiten?

Mal angenommen, du suchst Infos über Fische. Jetzt wäre es gut zu wissen, auf welchen Servern es Infos über Fische geben könnte.
Das könnten z. B. die Seiten von Zoos oder Aquarien sein. Oder ein Tierlexikon. Vielleicht hat auch eine Schulklasse Referate über Fische gehalten und diese ins Netz gestellt. Oder ein Wissenschaftler, der sich mit Fischen beschäftigt, schreibt auf seiner Internetseite darüber.
Aber wie findet man diese Seiten?

Eine Suchmaschine kann das ja machen! Die findet doch alles und durchsucht das ganze Internet.
Das glauben auch viele Erwachsene.
Die Vorstellung ist total falsch!

Überleg mal: Eine Suchmaschine durchsucht alle deutschsprachigen Seiten, ob diese etwas zum Thema Fische haben.
Pro Server braucht sie 5 Sekunden. Laut einer Statistik von Denic (Denic verwaltet alle Adressen, die auf ".de" enden, aber nicht die Seiten) gibt es 2014 über 15 Millionen solcher Seiten.
15 Millionen sind ausgeschrieben eine Zahl mit 6 Nullen, also so: 15.000.000.
Dann bräuchte eine Suchmaschine schon 75.000.000 Sekunden, um die ganzen Seiten, die ein .de am Ende in der Adresse haben, zu durchsuchen. Das ist ganz schön lange:
75 Millionen : 60 Sekunden : 60 Minuten : 24 Stunden : 365 Tage = ca. 2,4 Jahre
Und dazu kommen dann noch die Seiten, die .at, .ch., .info, .net, .com, etc. haben.
Das ist doch gar nicht möglich.

Eine Suchmaschine durchsucht also nicht live das Internet. Vielmehr sind die Daten, die sie durchsucht, in einer riesengroßen Datenbank gespeichert. Diese Datenbank nennt man Index.

Und wie kommen die Daten in den Index rein? Die großen Suchmaschinen wie Google oder Bing schicken sogenannte Webcrawler los, die die Daten einsammeln. Webcrawler sind Programme, keine Menschen.

Wie ist das bei der Blinden Kuh?
Auch wir haben Computerprogramme, die für uns arbeiten. Das sind unsere Robots, die für uns Daten einsammeln. Diese werden von uns ganz speziell für eine einzelne Website angelegt. Da ein Programm aber nicht denken kann, überprüfen wir diese Daten noch einmal.
Wir arbeiten auch mit Anbietern von Kinderseiten zusammen und diese liefern uns dann in den unterschiedlichsten Formen diese Daten.
Zudem sammeln wir auch die Adressen von einzelnen Seiten per Hand ein.
Für alle Seiten legen wir einen Datensatz an und erweitern diesen mit zusätzlichen Infos. Vielleicht hast du im Suchergebnis schon mal gesehen, dass wir eine Zuordnung zu Themen vornehmen oder eine Altersangabe mit angeben? Wir schreiben auch zu jeder Seite einen kurzen Beschreibungstext, so dass du genau weißt, was du auf der Seite finden wirst.

Durch diese Erweiterung der Datensätze können wir festlegen, zu welchem Thema eine Seite eine gute Informationsquelle ist. Unser Index ist zwar nicht so groß wie der bei Google, aber dafür bekommst du nur Treffer, die wirklich zum Thema passen. Wir haben auch nur Seiten im Index, die wir interessant finden, bzw. Seiten, die für dich interessant sein könnten.