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 Blinde Kuh Suchmaschine
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Dann klickst du auf "Suchen" und die Suchmaschine sucht nach passenden Internet-Seiten.
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SUCHKURS
Wie funktioniert
die Internet-Suchmaschine Blinde Kuh ?

Im Internet, und zwar im richtigen echten Internet - also jetzt nicht irgendein Spielzeug-Internet, sondern ich meine nun das wirklich große Internet - da gibt es Vieles zu allerlei Themen und auch richtig viel, wo man mitmachen kann, oder irgendwelche Leute treffen könnte. Fernsehsender haben Internetseiten, Fußballer, Schulen, Popstars und es gibt auch Internetseiten, die für spezielle Fans ja sogar extra für Experten gemacht sind.

Das richtig echte Internet ist aber auch nun einmal wirklich groß. So groß, dass eigentlich niemand in der Welt weiß, wie groß es wirklich ist und was es wirklich alles gibt. Zudem ändert sich viel im Internet. Ständig kommt etwas neues hinzu und zigtausende von neue Seiten entstehen.

Auf irgendwelchen Internet-Computern, die man Server (kommt aus dem Englischen und meint "Diener") nennt, liegen all diese Angebote verstreut in aller Welt herum.

Die ewige Frage im Internet ist: Wo liegt eigentlich was?

Gäbe es eh nur 10 Seiten, könnte man die sich ja merken. Nun gibt es aber zig Millionen, ja zig Milliarden Seiten. Allerdings sind die meisten Seiten unbrauchbar, kaputt, oder völlig schrottig. Die kann man sich auch sparen.

Weltweit? Das bedeutet auch, viele Seiten sind in einer Sprache, die man vielleicht gar nicht versteht. Viele Seiten gibt es doppelt und dreifach. Und viele Seiten sind auch stink langweilig. Dann gibt es noch kleine und große Gangster im Internet, die Seiten aufbauen, um Leute zu täuschen, eigentlich die Erwachsenen, damit sie denen viel Geld klauen können.

Das Internet ist nicht nur eine Bibliothek mit Büchern drin, wie oft erzählt, sondern dazu gehören auch die Zettel im Mülleimer der Bibliothek, und, wenn du so willst, sogar das Klopapier, ja ja, auch dein benutztes Taschentuch, aber eben noch viel mehr. Gute Seiten zu finden, ist gar nicht einmal so einfach. Klar, jeder kennt gute Seiten. Aber, er kennt eben nur die paar wenigen, die man ihm sagt und er kennt. Von den anderen vielen guten Seiten weiß er ja noch gar nichts.

Zum Beispiel: Wo gibt es eine Seite über Fische?

Man müsste jetzt ganz schön klicken, viele Server besuchen und da sich dann irgendwie zu den Fischen hangeln.

Gut wäre doch, wenn man schon einmal wüsste, ob überhaupt Fische auf den vielen Servern zu finden wären. Und gut wäre auch, wenn man wüsste, wo eigentlich genau all diese ganzen Server sind.

Eine Internet-Suchmaschine soll das einfach machen

Nun denkst du vielleicht, und manche Erwachsenen glauben das sogar auch, dass das eine Maschine ist, die im Internet für dich sucht. Das ist aber nicht richtig.

Eine Internet-Suchmaschine sucht nicht im Internet

Das würde viel zu lange dauern. Rechnen wir doch einfach einmal: Wenn die Suchmaschine einen Server aufruft, kann das ungefähr 5 Sekunden dauern. Neulich las ich, es gibt allein in Deutschland über 20 Millionen Internet-Seiten. Dann würde der Besuch all dieser Seiten schlappe 100 Millionen Sekunden, dauern, was sich in Jahren anfühlt wie:

100 Mio : 60 Sekunden : 60 Minuten : 24 Stunden : 365 Tage = ca. 3,2 Jahre

Natürlich ginge es heutzutage auch etwas schneller. Aber, wer will denn jahrelang auf die Antwort seiner Frage warten? Und das immer wieder? Darum machen das Suchmaschinen auch nicht so.

Die Blinde Kuh etwa merkt sich eine ganze Reihe von Internet-Seiten. Sie braucht sich allerdings nicht alle zu merken, sondern nur die, die überhaupt interessant wären. Doch selbst die kann sie sich nicht alle merken, weil, das sind auch schon ganz schön viele. Und außerdem ändern sich viele Seiten ja auch oder verschwinden für immer aus dem Internet. Das, was sie sich merkt, merkt sie sich in so genannten "Datenbanken". Richtig, das sind Banken auf denen Daten sitzen.

Zumindest so ungefähr.

 

Wenn man in einer Suchmaschine dann mit dem Wort FISCHE sucht,

wird nur in der Datenbank gesucht. Man sagt auch "Index der Suchmaschine" dazu. Eine Datenbank kannst du dir vorstellen wie ein Lexikon, oder besser ein Wörterbuch, oder vielleicht wie ein Telefonbuch. Im Lexikon würde es schon reichen, das Wort gefunden zu haben. Aber, das wollten wir ja nicht. Im Telefonbuch würden wir dann eine Telfonnummer finden, oder wenn viele Leute den selben Namen haben, eben auch mehrere Telefonnummern. Was wir wollten, war, dann anrufen, also den Server besuchen, der zu unserem Wort eine passende Seite hat.

Nach der Suche listet die Suchmaschine ihre Suchergebnisse (Treffer)

In diesen Suchergebnissen, sucht man sich das heraus, was einem am meisten interessiert. Dazu klickst du mit deiner Maus einfach auf eine der Überschriften.

Danach öffnet sich ein neues Fenster und du kannst die Seite besuchen

Dies ist im Wesentlichem das Prinzip einer Internet-Suchmaschine. Aber, die kleinen Geheimnisse, wie etwa die ganzen Daten von all den vielen Seiten überhaupt in die Datenbank kommen und wo genau wie womit gesucht wird, oder warum etwas gefunden werden kann, und etwas anderes niemals, das habe ich dir hier noch gar nicht verraten.

Suchen und Finden, ist nicht gleich Suchen und Finden. Da gibt es schlaue Tricks für die Internet-Recherche wie der Internet-Profi sagt.

Und ein Geheimnis werde ich dir noch verraten:

Woher weiß eigentlich die Blinde Kuh, wonach du gesucht hast?

Schließlich ist sie doch nur eine kleine Internet-Suchmaschine, also eine Maschine und kein Mensch. Kann die Blinde Kuh hellsehen oder denken? Benutzt sie etwa Künstliche Intelligenz wie in den Kino-Filmen?

Also, Fortsetzung folgt ....

 

 

damals ...

Das Internet gibt es schon recht lange. Damals wurde es vorwiegend zum Mailen und zum Austauschen von Dateien (Texte, Programme und  Daten) verwendet. In den USA war das Internet recht beliebt, weil die Menschen dort Zeitzonen und tausende Meilen nun überwinden konnten. Die USA sind 27 mal größer als Deutschland. Einfach Telefonieren war umständlich, denn wer in San Fransisco wohnte, der schlief meist noch, wenn die Leute in New York wach waren. Und auch die Post braucht ziemlich lange. Sich eben mal besuchen, das ist eine weite und lange Reise.

Das World Wide Web (WWW) auf deutsch "Weltweites Netz", in dem Texte auch inhaltlich vernetzt werden (Hypertext), wurde 1989 vom britischen Wissenschaftler Tim Berners-Lee vorgeschlagen, der zu der Zeit am Europäischen Kernforschungslabor CERN in der Schweiz tätig war. Sinn war es, die wissenschaftlichen Informationen inhaltlich so zu vernetzten, so dass man sich nicht mehr dumm und dösig suchen muss. Beim CERN baute er den ersten Webserver. Für diese Idee wurde er in England zum Ritter geschlagen. Natürlich hat er immer noch eine Homepage. Ist ja klar.
Homepage von
Tim Berners-Lee

(in Englisch)

 

 

 

 

 
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